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Buschhorn-Walter,
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Stand: 17. Mai 2012
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Sprache
"Die Grenzen meiner Sprache
sind die Grenzen meiner Welt."
Los límites de mi lenguaje
son los límites de mi mundo
"The limits of my language
mean the limits of my world."
Ludwig Wittgenstein, 1889 - 1951
Weitere Fragen und ihre Antworten
Es gibt Fragen, die Eltern immer wieder an uns richten.
Wir haben sie gesammelt und bieten eine Seite mit diesen häufig gestellten Fragen und unseren
Antworten an.
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Interkulturelle Erziehung
Die mit dem Doppelspracherwerb auch wünschenswerter Weise verbundene interkulturelle
Erziehung bedeutet das Kennenlernen von gleichberechtigten Kulturen. Die
Lebensrealitäten zu Hause und im sozialen Umfeld verbinden bzw. ergänzen sich.
Dies fördert schon früh tolerantes Verhalten.
Die hier aufgeführten Beispiele für interkulturelle Erziehung sind der pädagogischen
Arbeit in der Kleinkindgruppe "Las Mariquitas" entnommen.
Es werden Schwerpunkte gesetzt zu einzelnen Themen wie "Wasser":
ein Kind aus Norddeutschland assoziiert damit Regen, Fluss, Meer und Eis, während ein
Kind aus Südspanien oder Argentinien damit Trockenheit und Wasserknappheit verbindet.
Oder zum Thema "Feste": Das Weihnachtsfest in Deutschland wird anders gefeiert als
in Spanien oder Mexiko. Feste wie der "Dia de los muertos", die in Deutschland nicht
gefeiert werden, werden in der Gruppe zelebriert.
Fremde Sprachen transportieren immer Bilder und verdeutlichen Denk- und
Verhaltensmuster, bündeln kulturelle Traditionen. Sie erweitern den Horizont,
schaffen Raum für Phantasie und Kreativität und helfen, die Begrenztheit der
eigenkulturellen Perspektive zu erkennen.
Interkulturelle Erziehung fördert die kulturelle Identität aller Kinder und stärkt
gleichzeitig die Toleranz gegenüber dem Anderen, Unbekannten oder Ungewohnten und den
Respekt voreinander. Sie unterstützt das Interesse und die Neugier.
Das Bedürfnis der Kinder nach Kommunikation und gemeinsamer Auseinandersetzung geht
über alle nationalen und kulturellen Grenzen hinweg.
Interkulturelle Erziehung ist kein Projekt sondern eine Haltung.
Die Verschiedenartigkeit der Kinder ist kein Mangel sondern eine Bereicherung.